Daten zu unserer Kletterwand
- Kletterfläche: 650 m²
- Boulderbereich: 130 m²
- Wandhöhe: 10m
- Maximale Kletterlänge: 14 m
- Schwierigkeit der Routen: 3-10
- Anzahl der Routen: ca. 100
- Toprope Seile vorhanden: nein
- Slackline: ja, Länge 10 m
- Hangelparcour: ja, Länge 2x14 m
- Campusboard: ja (3 unterschiedliche Leistengrößen)
- Hersteller Kletterwand: Christoph Bucher, Outdoor Conusulting GmbH
Service:
- Leihausrüstung vorhanden: ja
- Kletterkurse: Kinder-, Anfänger-, Fortgeschrittenen- und Technikkurse >>> Termine immer unter "Aktuelles"
- Kindergeburtstage oder Privatkurse: ja, Termin nach Vereinbarung
- Kinderbetreuung: Mo+MI+FR 9-11 Uhr
- Verpflegung: ja, natürlich
- Sauna und IR-Wärmekabine: ja, gegen Aufpreis
Unter Klettern versteht man hauptsächlich das Klettern als Freizeitbeschäftigung am Fels oder in der Halle. In den meisten Fällen ist das Ziel das Durchklettern einer bestimmten Kletterroute. Der Kletterer wird dabei üblicherweise von einem Partner mit einem Seil gegen Absturz gesichert.
Anfangs ist ein Grundkurs unbedingt erforderlich, um sicher & auf eigene Verantwortung dem „Höhensport“ nachgehen zu können. Grundsätzlich muss jeder einzelne für sich selber haften und trägt das Risiko somit selbst. Hierfür muss man einmalig eine Benutzungsordnung unterschreiben, sodass der Kletterhallenbetreiber im Falle eines Unfalles nicht haftbar ist. Für Kinder bzw. Jugendliche müssen die Eltern eine Einverständniserklärung unterschreiben. Ein umfangreiches Sturz- und Sicherungstraining, in dem die verschiedenen Techniken gelernt und geübt werden, ist ebenso sehr empfehlenswert.
Verfügt man noch nicht über dieses Grundwissen, möchten erfahrene Kletterer ihre Technik verbessern bzw. trainieren oder hat man einfach mal keinen Kletterpartner, bleibt immer die Option „Boulderhöhle“.
Bouldern = Klettern in Absprunghöhe, wo keine Seilsicherung notwendig ist. Es kann sowohl an Naturfelsen als auch an Kunstwänden gebouldert werden, außerdem ist Bouldern eine Disziplin des Wettkampfkletterns.
Sicherungstechniken
Meist beginnt man mit Toprope Sicherung zu klettern; später dann im Vorstieg. Mit zunehmender Verbesserung des eigenen Könnens erhöht man den Schwierigkeitsgrad der Routen, die man klettert.
Vorstieg
Beim Vorsteigen wird der Kletterer von unten gesichert. In gewissen Abständen hängt man das Seil in Zwischensicherungen ein. Im Falle eines Sturzes stürzt man dann unter die letzte Zwischensicherung, bis das Seil gestrafft ist. Die gefährlichste Situation ist zwischen erster und zweiter Zwischensicherung gegeben, denn dort kann es zu Bodenstürzen kommen, wenn der Sichernde zu viel Schlappseil lässt. Das "richtige Stürzen" kann durch Übung, also bewusstes Stürzen in sicherem Gelände am besten unter professioneller Anleitung trainiert werden. Die dadurch zu erreichende Körperkontrolle vermindert die Gefahr sich während eines Sturzes zu verletzen erheblich.
Toprope
Beim Toprope-Klettern läuft das Sicherungsseil vom Sichernden nach oben, dort durch eine Umlenkung und wieder nach unten zum Kletternden. Das Sicherungsseil kommt also von oben; daher kommt auch der englische Name. Wenn man beim Top-Rope-Klettern stürzt, fällt man nicht tief und wird aufgrund der Seildehnung sanft aufgefangen. Die Sturzhöhe ist hauptsächlich abhängig von der Länge und Elastizität des Seils sowie dem Durchhang des Seils, genannt Schlappseil. Nachdem man das Ende der Route erreicht hat (oder man keine Lust, Zeit oder Kraft mehr hat) wird man vom Sichernden abgelassen. Man „setzt sich ins Seil“ und der Sichernde lässt das Seil langsam durch das Sicherungsgerät laufen.
Nachstieg
Wenn man zu zweit (in „Zweierseilschaft“) oder zu dritt („Dreierseilschaft“) klettert, steigt der erste Kletterer vor. Sobald er einen Standplatz (Stelle im Fels mit Möglichkeit zum Sichern) erreicht und eingerichtet hat, können die weiteren Kletterer nachsteigen. Um Zeit und einen Standplatzwechsel zu sparen, ist es am Berg üblich, dass der nachsteigende Kletterer anschließend gleich im Vorstieg weiterklettert und eine Seillänge über dem Sicherungspartner den nächsten Standplatz einrichtet.
Beim Nachstieg kommt das Seil wie beim Top-Rope-Klettern von oben. Trotzdem sind Stürze nicht so harmlos wie beim Topropeklettern (gestuftes Gelände, Quergang mit Pendler, Schlappseil und Seildehnung).Das Nachsteigen in Kletterhallen oder Seilgärten ist unüblich, weil selten über mehrere Seillängen geklettert wird und es keines besonderen Trainings bedarf. Allerdings kann das Einrichten eines Standplatzes hier für alle gut beobachtbar technisch geübt werden.